Über mich
Was mich ausmacht
Austherapiert“ gibt es für mich nicht. Ich begegne Menschen mit Wertschätzung, Wohlwollen und der Überzeugung, dass auch belastende Reaktionen einmal einen Sinn hatten.
Viele Strategien, die heute Probleme machen, waren früher Versuche, mit Überforderung, Verletzungen oder fehlender Sicherheit umzugehen. Sie waren vielleicht einmal notwendig — auch wenn sie heute nicht mehr helfen oder sogar belasten.
In meiner Arbeit geht es nicht darum, diese Reaktionen zu verurteilen, sondern sie zu verstehen. Aus diesem Verständnis heraus können neue Möglichkeiten entstehen: mehr Selbstbestimmung, mehr innere Sicherheit und mehr Spielraum im Umgang mit sich selbst und anderen.
Wie ich arbeite
In meiner Arbeit ist mir wichtig, Menschen nicht auf Symptome, Diagnosen oder einzelne Verhaltensweisen zu reduzieren. Viele Reaktionen, die heute belastend sind, waren einmal Versuche, mit Überforderung, Bindungsverletzungen oder traumatischen Erfahrungen umzugehen.
Ich arbeite ruhig, zugewandt und strukturierend — besonders dann, wenn das innere Erleben komplex, widersprüchlich oder schwer sortierbar ist. Auch sprunghafte Erzählungen, starke Gefühle, Dissoziation oder innere Ambivalenz dürfen Raum bekommen, ohne vorschnell bewertet oder vereinfacht zu werden.
Meine therapeutische Haltung ist wohlwollend, traumasensibel und ressourcenorientiert. Gemeinsam suchen wir nach mehr innerer Sicherheit, emotionaler Orientierung und einem besseren Verständnis dafür, was in Ihnen geschieht.
Wofür meine Praxis steht
Viele Menschen mit Bindungs- oder Traumafolgestörungen erleben sich innerlich zerrissen, überfordert oder schwer erklärbar. Manchmal wechseln Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und innere Zustände sehr schnell. Manchmal ist da Verzweiflung, Scham, Wut, Angst oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr gut steuern zu können.
In meiner Praxis müssen Sie nicht „einfacher“, ruhiger oder sortierter erscheinen, als Sie sich fühlen. Ich bin da, um gemeinsam mit Ihnen Orientierung zu finden, auch wenn das Erleben zunächst widersprüchlich oder chaotisch wirkt.
Mein Aus- und Fortbildungsweg:
Im August 2000 erfolgreicher Abschluss als Medizinisch-Technische-Assistentin. Schon während meines Psychologiestudiums, habe ich 2010 das erste Coachingseminar belegt. Seit 2006 konnte ich Erfahrungen mit Homöopathie sammeln und habe eine klassische Homöopathie-Ausbildung nach Hahnemann absolviert. 2015 habe ich mit der Weiterbildung in Hypnose, insbesondere der Entspannungshypnose begonnen und mich anschließend meiner Ausbildung zur Traumatherapeutin gewidmet. 2017 folgte dann die erste Fortbildung zur EMDR-Technik. Später habe ich meine Fähigkeiten in Hypnose und EMDR gefestigt und weitergebildet, um diese gezielt bei Traumafolgestörungen und Dissoziation einsetzen zu können.
Weitere Fortbildungen u.a.:
"Den Körper verstehen"
Einführung in Somatic Experience bei Heike Gattner
Enaktive Traumatherapie bei Ellert Nijenhuis
Akuttraumatisierung und Krisenintervention
Transgenerationales Trauma bei Heike Gattner
Trauma und Sexualität
BDSM
Gesprächsführung nach Rogers
DBT
Aktuell:
Ausbildung zur systemischen Therapeutin, sowie regelmäßige Weiterbildung im
Bereich der Einzel-, Paar- und Gruppentherapie mit obiger Spezialisierung.
Safe Space LGBTQIA+
